Nach langer Zeit ohne, haben wir jetzt endlich mal wieder einen Hermann im Kühlschrank und ich hab neue Experimente gestartet 
Diesmal sollte es ein Brot werden. Und zwar ohne zusätzliche Hefe oder Backpulver, versteht sich. Wofür sollte man den sonst die ganze Zeit den Sauerteig führen???
Das Ergebnis des Experiments sieht so aus:
und ist auch verdammt lecker… nur etwas …klein.
Trotzdem, der vollständigkeit halber, das Rezept:
- 200g Hermann
- 150g Mehl (405)
- 100g dunkles Roggenmehl
- 150ml lauwarmes Wasser
- 1 TL Salz
- 1/2 Glas getrocknete Tomaten
- 1 Hand Kräuter der Provence
Die Tomaten in kleine Stückchen schneiden. Den Hermannteig mit dem Mehl, dem Salz, den Kräutern und dem Wasser zu einem gleichmäßigem Teig verrühren. Zuletzt die Tomatenstückchen und, falls vorhanden, einen Teelöffel von dem Kräuteröl der Tomaten unterrühren.
Im angeheizten Backofen bei maximal 50°C etwa eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
Den Teig durchrühren und in die Kastenform geben. Wieder im angeheizten Backofen bei maximal 50°C mindestens zwei Stunden gehen lassen, bis der Teig den Rand der Kastenform erreicht hat. Jetzt den Teig in den Backofen auf die untere Schiene schieben. Den Backofen auf 180°C einstellen und 60 Minuten backen.
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Jetzt wo ichs entdeckt hab möcht ichs ausprobieren
Deshalb arbeite ich zurzeit an einen Taschenkalender. Weil bei der koptischen Bindung der vernähte Rücken frei sichtbar bleibt, habe ich für jedes zweite Heft als äusseres Papier ein Buntes Papier gewählt, so dass man hoffentlich nachher den Farbverlauf sehen kann:
Die einzelnen Kalenderseiten sind alle komplett von Hand beschriftet. Das ist recht aufwändig und ich bin auch erst bis Mai gekommen, also kann das noch etwas dauern, bis das Büchlein mal ganz fertig wird
Die bunten Seiten sollen alle mit schönen Zitaten versehen werden. Eines hab ich. Nine to go.
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Wenn man sich ein wenig mit dem Binden von Büchern befasst und auf der Suche nach neuen Ideen mal durchs Web surft tun sich ja quasi unbegrenzte Möglichkeiten auf
Was ich kürzlich entdeckt habe nennt sich koptische Bindung. Diese Bindung hat nur feste Buchdeckel, aber keinen geschlossenen Rücken, so dass man die vernähten Hefte sehen kann. Durch diese Art der Bindung, kann man das Buch später ganz flach öffnen.
Und wenn man dann mal eine Google-Bildersuche startet, genial! 
Ich denke ich hab schon eine Idee für ein nächstes Projekt
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Vor ein paar Tagen kam dann auch endlich der Buchkarton und so konnte ich das Buch endlich fertigstellen. Und so sieht es jetzt aus:
Es hat einen Halbgewebe-Einband mit Leinen verstärktem Rücken und das Einbandpapier ist Kleisterpapier, genau wie das Vorsatzpapier.
Also für nen ersten Versuch bin ich wirklich zufrieden
Ich denke da folgt demnächst ein weitere Versuch
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Ich hab mal wieder ein neue Projekt gestartet. Ein Tagebuch. Also selberbauen
Ich hatte das schonmal versucht, aber der erste pi-mal-Daumen-Versuch hatte doch so seine Schwächen, diesmal wollt ichs vernünftig hinbekommen und es scheint als wär ich auf dem richtigen Weg, deshalb möcht ich mal einen Zwischenstand vorstellen:
So sieht der Buchblock aus, mit 19,5 * 15 cm nicht wirklich ein gängiges Format, aber immer noch Handtaschenfreundlich – ich mags
Und so sieht der Buchrücken aus:
Die einzelnen Hefte sind auf Bändergenäht und dann verleimt. Für das Vorsatzpapier habe ich Kleisterpapier gemacht. Macht Spass herzustellen und es kommt definitiv jedesmal ein unikat raus
Aufgeschlagen wirkts schon wie ein richtiges Buch..
Was mir jetzt noch fehlt ist der 2mm starke Buchkarton für den Einband. Der ist bereits bestellt, ich lass mich mal überraschen wann es weitergehen kann mit dem Buch.
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